Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltung

Der Auftrag zwischen dem Auftragnehmer (BSC) und dem Auftraggeber (Unternehmen, Privatperson) kommt mit der Auftragsbestätigung durch den Auftragnehmer zustande. Dieser erbringt die sich aus der Auftragsbestätigung ergebenden Leistungen, die sich auf die Unternehmensberatung und / oder Realisierung eines Konzepts oder auf die bloße Seminardurchführung erstrecken können.

Der Auftragnehmer erbringt seine Leistung ausschließlich in Zusammenarbeit mit qualifizierten Fachleuten.

2. Auftragsdurchführung

Der Auftraggeber erteilt dem Auftragnehmer alle erforderlichen Informationen, die für die Vorbereitung und Durchführung des Auftrages von Bedeutung sind. Der Auftragnehmer verpflichtet sich zur Geheimhaltung sämtlicher geschäftlich relevanten Vorgänge, die ihm durch die Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber bekannt geworden sind. Der Auftragnehmer ist berechtigt, die Ergebnisse und erworbenen Kenntnisse aus dem Auftrag im Rahmen anderweitiger Beratungs- oder Seminartätigkeit für sich zu verwerten, sofern jede individuelle Bezugnahme auf den Auftrag vermieden wird. Eine Verwendung der Kenntnisse ist ausgeschlossen, sofern dies besonders vereinbart wird. Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Auftragnehmers eine Vervielfältigung und / oder Verbreitung von Trainingsunterlagen vorzunehmen.

Datenträger werden vom Auftragnehmer mit aktuellen Virenscannern auf Viren überprüft. Die Haftung für eventuelle Schäden aufgrund übertragener Computerviren ist ausgeschlossen.

Die Aufzeichnungen von Seminaren auf Ton- oder Videobändern bedarf in jedem Fall der vorherigen Einwilligung des Auftraggebers.

Bei offenen Seminaren erklärt sich der Auftraggeber bei Anmeldung mit der Speicherung seiner personenbezogenen Daten für Zwecke der Lehrgangs- und Prüfungsabwicklung einverstanden. Die Anmeldung hat in jedem Fall schriftlich zu erfolgen.

Der Auftragnehmer übernimmt die Verpflichtung zur Beratung und Durchführung von Seminaren im Rahmen üblicher Sorgfalt; für die Realisierung der vom Auftraggeber verfolgten Ziele und Zwecke kann er letztlich eine Garantie nicht übernehmen.

3. Zahlungskonditionen

Für Beratungs- und Schulungsleistungen des Auftragnehmers (Qualitäts- und Umweltmanagement, Arbeitssicherheit, Entsorgungsfachbetrieb, Betriebsmittelbeschaffung, Lieferantenauswahl, Controlling, Prüfmittelüberwachung, Aufbau- und Ablauforganisation usw.) wird das Honorar individuell vereinbart und dem Auftraggeber mitgeteilt. In dem Honorar sind die Kosten für die Unterkunft und Verpflegung des Auftragnehmers nicht enthalten. Dies gilt ebenso für die im Zusammenhang mit dem Auftrag anfallenden Reisekosten. Sofern nicht anders vereinbart, werden Reisekosten mit 0,50 € pro Kilometer gesondert berechnet. Das Honorar versteht sich zzgl. der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer. Die Kosten für die Anreise und Unterbringung der Teilnehmer, sowie deren sonstige Aufwendungen sind allein vom Auftraggeber zu tragen.

Die Abrechnung der Beratungskosten erfolgt monatlich bzw. unmittelbar nach erbrachter Leistung.

Für Projekte, die über Fördereinrichtungen finanziert / abgewickelt werden, gelten gesonderte jeweils schriftlich zu vereinbarende Regelungen bzw. die entsprechenden Regelungen der Förderstelle.

4. Zahlungskonditionen bei offenen Seminaren

Die vereinbarte Seminargebühr wird in voller Höhe spätestens zwei Wochen vor Seminarbeginn fällig. Wird vor Seminarbeginn der Zahlungseingang vom Auftragnehmer nicht festgestellt, ist der Auftraggeber zur Teilnahme nicht berechtigt. Die Seminargebühr versteht sich jeweils zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

5. Auftragskündigung

Im Falle nicht zu vertretender Unmöglichkeiten, etwa wegen vorübergehender Leistungshindernisse aufgrund von Krankheit, Unfall oder höherer Gewalt, ist der Auftragnehmer unter Ausschluss jeglicher Schadensersatzpflichten berechtigt, die von ihm geschuldeten Leistungen zu einem neu zu benennenden Termin nachzuholen bzw. Fachtrainer und Sonderfachleute mit der Erfüllung zu beauftragen. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, dem Auftraggeber das eingetretene Leistungshindernis unverzüglich anzuzeigen. Für Schäden und Aufwendungen, die trotz rechtzeitiger Anzeige entstehen, haftet der Auftragnehmer nicht.

Das Recht des Auftragnehmers, einen neuen Termin zu bestimmen entfällt spätestens sechs Wochen nach Behebung des Leistungshindernisses. Nach Ablauf dieser Frist ist der Auftrag endgültig erledigt und etwaige Anzahlungen des Auftraggebers sind zurückzuerstatten. Im Falle solcher vom Auftragnehmer verschuldeter Leistungshindernisse gelten die gesetzlichen Bestimmungen.

Bei offenen Seminaren wird der Anspruch des Auftraggebers auf einen Ersatztermin durch das folgende vergleichbare offene Seminar gedeckt. Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, dem Auftraggeber einen individuellen Ersatztermin für ein offenes Seminar anzubieten. Gleiches gilt für Kündigungen. Sie sind nur schriftlich gültig.

Alle sonstigen Vereinbarungen zwischen den Parteien ergeben sich abschließend aus der Auftragsbestätigung. Abweichende Regelungen bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für Vereinbarungen, die die Schriftformklausel abbedingen oder einschränken.

6. Erfüllungsort, Gerichtstand

Erfüllungsort für alle gegenseitigen Verpflichtungen ist Bielefeld. Als Gerichtsstand wird, soweit gesetzlich zulässig, ohne Rücksicht auf den Streitwert Bielefeld vereinbart.

7. Unwirksamkeit von Klauseln

Sollten einzelne der vorstehenden Bedingungen unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der anderen Vertragsbedingungen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Klausel tritt eine Regelung, die den rechtlichen und gesetzlichen Anforderungen Rechnung trägt und dem mit der unwirksamen Klausel verfolgten wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.